Dorfchronik

Eckdaten

Um 1000 herum lebten nach Schätzungen etwa 40 Millionen Menschen im Gebiet des heutigen Europa. 90% davon lebten auf dem Lande und von der Landwirtschaft.

Größter Landbesitzer war der König, dann folgte der Adel und die Kirche. Getreide war die wichtigste Nahrungsquelle. Die Erträge der Aussaat waren relativ gering, sie betrugen nur das 1,6-1,8-fache, trotz Dreifelderwirtschaft. Als Zugtiere dienten in der Regel Ochsen, da Pferde zu kostspielig waren.

Es gab keine religiöse Kasten- oder ökonomische Klassengesellschaft, sondern eine Ständegesellschaft. Dem ersten Stand gehörte der Klerus an, dann folgten der Adel und_die Patrizier, im dritten Stand das Bürgertum (Handwerker, Kaufleute, Grundbesitz, Beamte) sowie die Bauern._Von zentraler Bedeutung war natürlich die Kirche, die in den Gemeinden sichtbar vertreten war. Die jeweiligen Lebensgemeinschaften waren zumeist überschaubar. Ein übergreifendes Gemeinschaftsgefühl ist kaum feststellbar._Ein „Wir“-Bewusstsein fehlte weitestgehend.

Die wenigsten Menschen konnten um 1000 lesen oder schreiben. Literatur gab es nur selten. Für die mittelalterliche Bildungsvermittlung und den Wissenstransfer waren die Kloster-, Dom- und Stiftsschulen und somit die Kirche von zentraler Bedeutung.

Übersetzung der Schenkungsurkunde
vom 03.10.995

Im Tollensergau 995 Oktober 3

Überschrift: König Otto III. schenkt auf Bitten des Markgrafen Gero seinem Getreuen Dajo das Kastell Vulva und das Dorf Bodendorf in der Grafschaft des genannten Gero

Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit, Otto durch Gottes Gnade König:

Dem eifrigen Interesse aller unser Getreuen, sowohl der gegenwärtigen wie der zukünftigen sei bekannt gemacht, dass wir auf inständiges Bitten unseres getreuen Markgrafen Gero unserem Getreuen, genannt Dajo, aus unserem Besitz das Kastell Vulva mit dem Dorf Bodendorf in der Grafschaft des Markgrafen Gero gelegen, und zwar das Kastell in seiner ganzen Ausdehnung und mit allen seinen Nutzungen, nämlich mit Höfen, Gebäuden, Knechten beiderlei Geschlechts, bebautem und unbebauten Land, Äckern, Wiesen, Feldern, Weiden, Wäldern, Jagden, Wasserläufen, Fischereigerechtigkeiten, Mühlen, guten und schlechten Wegen, mit allen irgendwie möglichen Einkünften und mit allem anderen Zubehör, welcher bisher ausgesprochen, aufgefunden oder namhaft gemacht werden kann, ihm (dem genannten Dajo) zu freiem Eigen übergeben haben, unter der Bedingung, dass der erwähnte Dajo vollkommen freie Verfügungsgewalt über das genannte Leben hat, nämlich es zu verkaufen, zu verschenken, auszutauschen oder seinen Nachkommen zu vererben.

Und damit unsere königliche Schenkung jetzt und in Zukunft fest und unverrückbar bestehen bleibe, haben wir die vorstehende Urkunde (Befehl) durch Ausdruck unseres Siegels bestätigen lassen und wie unten zu sehen, mit eigener Hand bekräftigt.

Zeichen Herrn Ottos, des rumwürdigsten Königs:
Ich, Hildebrand, Bischof und Kanzler anstelle des Erbischofs Willigis bestätige dies.

Gegeben an den 5. Nonen des Oktober, im Jahre der Fleischwerdung des Herrn 995, 8. Indikation, im 12. Regierungsjahr Otto III. Geschehen im Tollensanengau. In Ewigkeit Amen

Die Übersetzung wurde einem Exemplar der Original-Dorfchronik des Jahres 1995 entnommen, welche mir freundlicherweise Herr Frank Wulkau zur Verfügung stellte. Alle weiteren, nachfolgenden Informationen wurden von mir persönlich in anderen Quellen recherchiert, weil die 1995er Chronik bis auf zwei Ausnahmen keine Infos zu den ersten Jahrhunderten, gerade nicht zum „Markgrafen Gero“, bot.

Dorfchronik 1995 der Gemeinde Wulfen

Wulfener Dorfchronik

05.10.995

Im Jahre 995, als Otto III. römisch-deutscher König war, wurde unser Dorf Wulfen als „Kastell Vulva“ das erste Mal nachweislich in einer Urkunde erwähnt.

Otto III.: Bereits als Dreijähriger wurde er im Jahr 983 im heutigen Italien zum deutschen König gewählt, weil sein Vater, Otto II., dort bereits mit 28 Jahren überraschend verstarb. Während seiner Unmündigkeit übernahmen die Kaiserinnen Adelheid (Großmutter) und Theophanu (Mutter) die Regentschaft, welche bis 994 andauerte. Damit wollten sie die Macht und die Krone des Reiches für die Dynastie der Ottonen erhalten, was ihnen auch gelang. Theophanu verstarb jedoch 991 nach der Rückkehr von einem Feldzug in Italien, Adelheid 999 in einem Kloster. Gerade Adelheid wurde für ihre Mildtätigkeit vom Volk verehrt, sie blieb weitgehend von offenen Konflikten frei. Die Übergabe der Amtsgeschäfte von Adelheid ab 994 vollzog sich durch allmählichen Regentschaftsverlust, wobei belegt ist, dass Otto III. eine Fülle von Schenkungen vollzog, darunter auch die unseres Dorfes.

10. Jahrhundert

Im 10. Jahrhundert diente unser Dorf als Grenzfeste gegen die sogenannten Elbslawen. Otto III. führte fast jährlich Feldzüge gegen die nord-/nordöstlich wohnenden Elbslawen aus, um den Glauben an das Christentum und seine militärische Stärke in den slawischen Gebieten zu verbreiten.

Elbslawen: Fälschlicherweise mit vom Sammelbegriff Sorben erfasst, siedelten im 10.-12. Jahrhundert mehrere Slawenstämme in den Gebieten nord-/nordöstlich der Elbe. Dazu gehörten Tollensanen (auch Tollenser genannt), Obodriten, Wilzen, Heveller, Daleminzier, Redarier, aber auch Lusizer, Milzenen und Ukranen. Heute fasst man alle Slawenstämme schlicht unter dem Begriff „Sorben“ zusammen.

Der Urkunde zufolge unterstand das Gebiet rund um das heutige Wulfen dem Markgrafen Gero und gehörte zu einem Gau namens Serimunt (gelegen rechts der Saale und links der Mulde).

Gero

Gero hieß ein Mann, der ab 939 von Kaiser Otto I. als besonderer Markgraf (ehrenhalber) eingesetzt war. Er soll jahrzehntelang als engster Vertrauter des Königs das gesamte Gebiet zwischen Elbe, Havel und Saale verwaltet und Tributzahlungen durchgesetzt haben. 939 gelang es diesem Gero, dreißig slawische Fürsten zu einem Gastmahl einzuladen und sie dabei zu ermorden. Diese Bluttat prägte sein späteres Ansehen als heimtückischer, brutaler, kampferprobter und gefürchteter Kriegsmann, der sich ohne Skrupen gegenüber seinen Gegnern selbst zu abscheulichen Taten habe hinreißen lassen. Die Bluttag von 939 hatte einen Aufstand der Slawen zur Folge, dem sich auch Stämme nördlich der Elbe anschlossen.
Bis 965 wurden jedoch alle Aufstände von Gero im Auftrag des Königs gewaltsam niedergeschlagen, die sächsische Tributherrschaft sogar bis an die Oder ausgedehnt und gefestigt. Durch öffentliche Gunstbezeugungen und Beschenkungen mit Ländereien brachte der König bis zirka 954 das vertrauensvolle Verhältnis zu seinem Markgrafen Gero regelmäßig zum Ausdruck. Im Jahr 965 verstarb dieser Gero.

Otto I. soll nach Geros Tod die von Gero verwalteten Gebiete in die Nordmark, die Mark Lausitz, die Mark Meißen, die Mark Merseburg und die Mark Zeitz aufgeteilt haben.

Geografisch gehörte Wulfen damit ab 965 der Mark Lausitz an. Von 974 bis 993 herrschte in der Mark Lausitz Markgraf Hodo I. Er war ein Verwandter von Gero und enger Vertrauter König Ottos I. als auch von Otto II. Hodo I. war mit Frederuno verheiratet, von der man annimmt, dass sie eine Tochter des Markgrafen Christian von Serimunt war.

Gau Serimunt

Christian von Serimunt war bis zu seinem Tod um zirka 950 ein sächsischer Graf mit Herrschaftsrechten im sogenannten Nordthüringgau, dessen Gebiet links der Saale begann. Am heutigen Groß-Rosenburg verlief wohl ein Teil der Grenze. Das ist nicht weit entfernt von unserem Wulfen. Christian von Serimunt war mit Hidda, einer ostfälischen Gräfin, liiert.

Hidda hatte zwei Brüder, Siegfried von Merseburg, seines Zeichens Legat des Königs, und Gero, den hier genannten Markgrafen. Die Adelsfamilien im Nordthüringgau und im Serimunt waren damit familiär sehr eng verbunden. Hiddas zweitgeborener Sohn, Thietmar, wurde auf Grund seiner Machtfülle in mehreren Grafschaften nach dem Tode des Markgrafen Gero 965 Markgraf, unter anderem 970 Markgraf vom Gau Serimunt. 978 verstarb Thietmar. Seinen Besitz erbte sein erst ~ 8 Jahre alter Sohn, Gero II.

Gero II. bzw. Gero (Lausitz) herrschte bis zu seinem Tod im Jahr 1015. Er vergrößerte seinen Einflussbereich vom Gau Coledizi (Glauzig) bis nach Zitzi (dem heutigen Zerbst/Anhalt). Er pflegte gute Beziehungen zum polnischen König Boleslaw I. und galt als treue Stütze der Ottonen, also auch Ottos III. Militärisch war er jedoch weniger erfolgreich, er galt weder als Eroberer noch als Kriegsbefürworter.

Gero II. bzw. Gero (Lausitz) ist folglich derjenige, der in der Urkunde von 995 gemeint ist, nicht sein kriegerischer Verwandter. Zu Dajo, dem Getreuen des Gero II., konnte bislang in keiner einzigen Quelle etwas gefunden werden. Da Dajo jedoch dem Einflussbereich des Gero II. zuzuordnen ist, als dessen „Getreuen“, vollzog ich die Entwicklung von seinen Ländereien. 1032/1034 wird unser Kastell Vulva im Zusammenhang mit der Markgrafenschaft in der Lausitz wieder erwähnt. Da liegt es für mich nahe, dass es in den Einflussbereich des Kaisers zurück gelangt sein musste oder diesen nie wirklich verlassen hatte. Ob das nun freiwillig oder unfreiwillig geschah, kann dahinstehen. Vor 1.000 Jahren war auf Papier Geschriebenes nicht viel wert…

Juli 1015

Tod des Markgrafen Gero II. bzw. Gero (Lausitz)

Gero II. hielt sich in den sogenannten Polenkriegen zwischen Kaiser Heinrich II. und Boleslaw I. sehr zurück. Die Grenzlage und die ständigen Feindseligkeiten forderten eigentlich militärisches Handeln, jedoch war Gero kein guter Heerführer.

Seine Ländereien wurden bis 1015 häufiger verwüstet, nicht nur durch einfallende Slawen, sondern auch durch Truppen von Landsleuten, die plünderten und brandschatzten. Doch dieses Mal brandschatzte das kaiserliche Heer unter persönlicher Führung Heinrichs in der gesamten Mark Geros um Sclaudisvordi (wohl bei Wittenberg). Von manchen Historikern wird dies als zielbewusst durchgeführte Strafaktion des Kaisers betrachtet, mit der Gero zur Teilnahme an dem bevorstehenden Feldzug gezwungen wurde.

Gero und seine 200 Mann starben 1015 in Krossen bei einem Hinterhalt. Neuer Markgraf wurde sein Sohn, Thietmar II. bzw. Thietmar (Lausitz), vom Geschlecht der Billunger. Seine Mutter hieß Suanhilde Billung, sie war die Tochter von Hermann Billung, einem mächtigen (königsgleichen) Herzog in Sachsen und ersten Stellvertreter des früheren Kaisers Otto I.

Januar 1030

Tod des Markgrafen Thietmar II. bzw. Thietmar (Lausitz); sein Sohn, Hodo II. bzw. Hodo II. (Lausitz), übernahm das Amt des Markgrafen der Mark Lausitz. Er hatte eine Tochter, sie hieß Oda.

1032, eine andere Quelle besagt 1034

Tod des Markgrafen Hodo II. bzw. Hodo II. (Lausitz); da er kinderlos starb, folgte ihm Markgraf Dietrich I. bzw. Dietrich II. (Lausitz) aus dem Haus der Wettiner. Er war ein sächsischer Feudalherr und der erste Markgraf aus dem Adelsgeschlecht der Wettiner.

November 1034

Tod des Markgrafen Dietrich I. bzw. Dietrich II. (Lausitz); er wurde von Gefolgsleuten seines Schwagers, des Markgrafen Ekkehard I. bzw. Ekkehard II. (Meißen), ermordet. Dieser übernahm daraufhin u.a. die Mark Lausitz und verwaltete u. a. Kastell Vulva. Sein damaliger Einfluss war politisch und militärisch so stark, dass Ekkehardiner engste Berater der Kaiser und Fürsten wurden.

Januar 1046

Tod des Markgrafen Ekkehard I. bzw. Ekkehard II. (Meißen); da ihm seine Gattin Uta von Ballenstedt aus dem Hause der Askanier keine Kinder gebahr, endete das Geschlecht der Ekkehardiner. Uta von Ballenstedt hinterließ ihre Mitgift dem Stift Gernrode, sie war zudem Mitstifterin des Naumburger Doms. Neuer Markgraf wurde Dedo II. bzw. Dedo I. (Lausitz).

Dedo entstammte dem Hause der Wettiner, wie sein ermordeter Vater. Er war der Bruder des Bischofs Friedrich I. von Münster, des Grafen Thimo von Wettin, und er hatte eine Stieftochter, Adelheid von Weimar-Orlamünde, was ihm später noch helfen sollte. Kaiser Heinrich III. übertrug ihm neben der Mark Lausitz auch weite Teile des heutigen Thüringen.

Die Lausitz und weite Teile des heutigen Thüringen bildeten im weiteren Zeitverlauf eine Einheit.

Juli 1069

Absetzung des Markgrafen Dedo II.

Noch vor der sächsischen Adelsrevolteim Jahr 1073 kam es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen dem König Heinrich IV. (Sohn des Kaisers) und Dedo I., in der es um den Versuch Dedos ging, Güter, darunter auch königliche, gewaltsam an sich zu bringen.

Als Reaktion zog Heinrich IV. ein Heer zusammen und führte es durch Thüringen und Sachsen. Hilfe bekam Dedo in diesem Konflikt vom Mann seiner Stieftochter Adelheid, Adalbert II. von Ballenstedt. Nach der Eroberung der beiden Burgen Burgscheidungen und Beichlingen, in die Dedo Soldaten verschanzt hatte, sah der Markgraf die Aussichtslosigkeit seiner Lage ein und ergab sich. Der König ließ ihn gefangen nehmen, und er musste umfangreichen Besitz abgeben. Er wurde abgesetzt und sein Sohn Dedo III. bzw. Dedo II. (Lausitz) als Markgraf der Lausitz eingesetzt. Er war der älteste Sohn von Dedo II. und seiner ersten Ehefrau Oda, der Tochter des Markgrafen Thietmar II.

Dedo III. verwaltete fortan auch das Kastell Vulva.

Oktober 1069

Ermordung des Markgrafen Dedo III. bzw. Dedo II. (Lausitz)

Mittelalterliche Quellen machen seine Stiefmutter Adela für den Mord verantwortlich. Er hatte weder die Zeit zu heiraten noch Kinder zu bekommen. Nach der Ermordung von Dedo III. versöhnten sich Heinrich IV. und Dedo II. und er bekam das Markgrafenamt zurück.

Oktober 1075

Tod des Markgrafen Dedo II. bzw. Dedo I. (Lausitz) nach längerer Krankheit; mit seiner zweiten Ehefrau, Adela von Brabant, eine Enkelin Lamberts I. von Löwen, hatte er zwei Kinder: Konrad wurde angeblich von Slawen (Wenden) erschlagen. Heinrich I. (Meißen), genannt der Ältere, erbte im Alter von 5 Jahren die Ländereien als einzig überlebender Sohn von seinem Vater, aber er konnte alters- und situationsbedingt noch kein Markgraf werden oder das Erbe annehmen.

Januar 1076

Zuspruch der Mark Lausitz einschließlich dem Kastell Vulva an den König Vratislaw von Böhmen bzw. Vratislav II. durch Heinrich IV; der missglückte Aufstand seines Vaters führte dazu, dass Heinrich I. (Meißen) fünf Jahre lang in Geiselhaft kam. Fünf Jahre lang verwaltete somit der böhmische Fürst aus dem Hause Babenberger und dem Adelsgeschlecht der Premysliden die Mark Lausitz.

Vratislav II. gehörte zu den wichtigsten Unterstützern Heinrichs im Kampf gegen den sächsischen Adel. Er beteiligte sich mit böhmischen Truppen an dessen Kriegszügen. Nach dem Sieg Heinrichs gegen die Sachsen bekam der böhmische Fürst 1076 als Entschädigung die Mark Lausitz und damit deren Tributzahlungen zugesprochen. Dies hielt jedoch nicht lange an. 1081 belehnte Heinrich IV. dann doch den Erben des verstorbenen Dedo II.

Januar 1081

Heinrich I. (Meißen) wird im Alter von zirka 11 Jahren vom Kaiser zum Markgrafen der Mark Lausitz, mit 19 Jahren auch zum Markgraf der Mark Meißen.

Er war der erste Wettiner, der die Mark Meißen als Lehen bekam, sie dann längerfristig in den Händen der eigenen Dynastie halten und zur Hausmacht ausbauen konnte. Er galt als wichtige Stütze des Kaisers im Reich, wurde wegen seiner Loyalität zum Kaiser mit der Mark Meißen belohnt, ehelichte Gertrud der Jüngeren von Braunschweig. Beide hatten einen gemeinsamen Sohn, Heinrich II. der Jüngere

Juli 1103

Tod des Markgrafen Heinrich I. (Meißen); er fiel im Kampf gegen die Elbslawen am Fluss Neiße. Als er fiel, war Gertrud von Braunschweig schwanger. Quellen berichten, dass sie als Vormünderin ihres nachgeborenen Sohnes, Heinrich II., das väterliche Erbe vor allem gegen die Ansprüche von Konrad dem Großen, einem Vetter, wahrte, der ihren Sohn offiziell für „untergeschoben“ erklärte. Als sie im 1117 verstarb, war ihr Sohn 14 Jahre alt.

Es sind mehrere Begebenheiten belegt: z.B.: Die Schwangerschaft offenbarte Gertrud von Braunschweig beim Begräbnis ihres Mannes 1103 und zeigte den Anwesenden ihren geschwollenen Leib. Wegen ihres damals hohen Alters von 43 Jahren wurde die Schwangerschaft von anderen Adeligen jedoch bezweifelt, insbesondere von Konrad, der Erbe der Ländereien geworden wäre, gäbe es da nicht diesen ungeborenen Sohn.

Konrad streute das Gericht, Gertrud hätte sich nur ein Federkissen und den Bauch gebunden, um sich mit dieser List als fälschlich schwanger auszugeben. Als ihr das zu Ohren kam, rief sie auf einen bestimmten Tag alle Ministerialen ihres Gatten zusammen und stellte sich in ihre Mitte an eine erhöhte Stelle. Dann ließ sie ihren Mantel von den Schultern bis zum Gesäß hinabgleiten, zeigte sich nackt und sagte, sie sollten selbst urteilen, ob sie tatsächlich schwanger sei.

Nachdem Gertrud nun niedergekommen war, streuten die Ministerialen Konrads wieder ein Gerücht aus, nämlich: Sie hätte ein Mädchen geboren und es vertauscht gegen den Sohn einer armen Frau, deren Mann Koch war und die gleichzeitig mit ihr niedergekommen war. Aus diesem Grund nannte der Graf den Markgrafen „Sohn eines Kochs“.

Oktober 1117

Heinrich II. (Meißen) wurde zum Markgrafen von Meißen und der Lausitz, zu dem immer noch das Gebiet Serimunt einschließlich dem Kastell Vulva zählte.

Heinrich II. (Meißen) bzw. Heinrich II. der Jüngere von Eilenburg war zu Lebzeiten eine treue Stütze des Kaisers. Mit seinem Vetter, Konrad dem Großen, hatte er eine offene Familienfehde:

Belegt ist, dass bei einer Unterredung, die zwischen dem Grafen Konrad und dem Markgrafen Heinrich II. von Eilenburg auf einer Burg stattfand, einer der Ministerialen des Grafen namens Heldolf, der Großvater Simeons und Gebhards von Zörbig [Zeurbeke], in der Burgkapelle des heiligen Petrus zu Eilenburg den Altar umschlang, um so die Behauptung zu bekräftigen, dass Markgraf Heinrich II. gegen ein Mädchen ausgetauscht worden sei, und er schwor, er wolle die Unversehrtheit seines Leibes verlieren, wenn Heinrich der Sohn des Markgrafen sei.

Grausames Ende

Als Heinrich II. dies erfuhr, geriet er derart in Erregung, dass er all seine Getreuen beschwor, die ihm angetane Schmach zu rächen. Zwei von ihnen stellten jenem Heldolf lange heimlich nach. Endlich trafen sie ihn bei günstiger Gelegenheit auf einem Ritt und griffen ihn an. Heldolf sah, wie sie auf ihn los ritten. Zwar schienen sie ihm verdächtig, doch vertraute er auf sein Pferd und entschloss sich nicht zur Flucht, solange er sie nicht erkannt hatte. Aber als sie ihm bereits nahegekommen waren, er fliehen wollte und seinem Pferd die Sporen gab, vermochte er es nicht von der Stelle zu bewegen. Da stürzten sich die beiden auf ihn, ergriffen ihn, stachen ihm die Augen aus und schnitten ihm Nase, Lippen, Zunge und Ohren ab.

Und so hatte er durch die Wirkung seiner eigenen Schmähung offenkundig erwiesen, dass Markgraf Heinrich II. nicht gegen ein Mädchen ausgetauscht worden war.
Der Ausspruch Konrads ging von Mund zu Mund, und so kam er auch dem Markgrafen zu Ohren. Schon zuvor waren sie keine Freunde gewesen, nun aber griff Heinrich II. den Grafen in höchster Empörung an, nahm ihn gefangen und warf ihn auf der Burg Kirchberg in einen Kerker. Hier quälte er ihn mit einem Bett aus Eisen, vielen anderen Leiden und hielt ihn bis zu seinem eigenen Tod dort fest.

Heinrich II. war mit Adelheid von Stade verheiratet. Er hatte keine Kinder, als er verstarb.

1123 oder 1127

Es ist unklar, wann genau Heinrich II. verstarb. Eine Quelle berichtet, dass er vergiftet wurde, und zwar 1123. Eine andere Quelle berichtet lediglich, dass er 1127 verstarb. Wikipedia verweist auf 1123, wobei das dahingestellt bleiben kann. Übereinstimmend wird berichtet, dass, als der Tod nach Burg Kirchberg gemeldet worden war, der dort gefangene Graf Konrad seine Wächter überredete, ihn freizulassen. Konrad eilte daraufhin zu Lothar von Sachsen, dem späteren Kaiser. Mehrere Adelige erhoben bereits Ansprüche sowohl auf die Mark Meißen als auch auf die Mark Lausitz. Auf Fürsprache der Königin Richenza, deren Verwandter Konrad war, erhielt Konrad letztlich die Mark Meißen zugesprochen. Außerdem wurde er zum Erben des gesamten Eigenguts des verstorbenen Heinrich II. eingesetzt, weil er der letzte lebende Erbe aus dem Hause Wettin war.
Um die Mark Lausitz, dem unser Kastell Vulva immer noch zugehörte, entbrannte jedoch ein Jahr lang ein erbitterter Kampf zwischen Konrad dem Großen und Albrecht von Ballenstedt, auch genannt Albrecht der Bär oder Albrecht von Sachsen, den Letztgenannter gewann.

Jahresbeginn 1123

(Mit-)Kaiser Heinrich V. belehnte 1123 Wiprecht von Groitzsch mit der Markgrafschaft für die Lausitz, die er sich erkauft hatte.

Wiprecht von Groitzsch war ein Verwandter von Adelheid von Stade und wuchs in der Nordmark beim dortigen Markgrafen Lothar Udo II. auf. Er war ab 1118 Burggraf von Magdeburg, galt als Günstling König Heinrich IV. und unterstützte aktiv Vratislav II. bei dessen Erlangung der Königswürde. Das gefiel den sächsischen Adeligen unter Führung von Herzog Lothar von Supplinburg nicht, so dass sie Wiprecht noch im Jahr 1123 vertrieben. Herzog Lothar ignorierte die kaiserliche Verleihung der Markgrafschaften an Wiprecht und belehnte zu diesem Zeitpunkt noch unrechtmäßig Albrecht der Bär mit der Lausitz. Bei einem Feuer auf Wiprechts Besitz in Halle im Jahre 1124 erlitt Wiprecht so schwere Verbrennungen, dass er an seinen Verletzungen verstarb.

Jahresende 1123/Anfang 1124

Albrecht der Bär aus dem Geschlecht der Askanier übernahm im Alter von etwa 23 Jahren nach dem Tod seines Vaters Otto die Grafschaft Ballenstedt und die Gebiete im Ostharz in der Gegend ab Aschersleben bis zum Fluss Mulde (Dessau-Roßlau), einschließlich des Kastells Vulva. Er war einer der wichtigsten Fürsten seiner Zeit und gilt als Begründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. Die Mark Lausitz gab er 1131 an Heinrich III. ab, dem zweiten Sohn des Wiprecht von Groitzsch.

1131

Es ist nicht näher bekannt, wie Heinrich III., Wiprechts Sohn, die Mark Lausitz übernahm. Er war jedoch ab 1124 Burggraf von Magdeburg und Vogt des Klosters Neuwerk in Halle. Aus seiner Ehe mit Bertha von Gelnhausen gingen keine Kinder hervor, so dass die Markgrafschaft ab 1135 wieder vakant wurde.

1135

Von Kaiser erhielt Konrad I. (Meißen), auch genannt Konrad von Meißen, Konrad der Große oder Konrad der Fromme, die Markgrafschaft für die Lausitz, zu der weiterhin das Kastell Vulva zählte.

Konrad I. (Meißen) war der Sohn des Grafen Thimo von Wettin und dessen Gattin Ida von Northeim. Sein Vater starb früh, so erbte er schon in jungen Jahren das Gebiet um die Burg Wettin nördlich von Halle. Seine Mutter vermittelte ihm ein unerschütterliches Selbstwertgefühl, verbunden mit einem ausgeprägten Machtbewusstsein und lehrte ihn zugleich tiefe Gläubigkeit. Er unternahm mit Bischof Udo von Naumburg eine Pilgerreise nach Jerusalem, wo er im Mai 1145 eine Schenkung an die Kirche des Heiligen Grabes tätigte. Ihm gelang es, sein Territorium allmählich auszubauen.

Die Mark Lausitz stärkte er wirtschaftlich durch flämische Kolonisten. Er veranlasste den Bau des Klosters auf dem Lauterberg, dem heutigen Petersberg, und stattete es mit wertvollen Besitz aus. Konrad I. war ein geschickter Diplomat, bekannt für seine Heiratspolitik, um das gespannte Verhältnis zu Polen zu lösen. Er verband durch Ehen auch die beiden emporstrebenden Dynastien der Askanier und Wettiner, pflege zu den Erzbischöfen im heutigen Mitteldeutschland gute Kontakte, insbesondere zu den einflussreichen Magdeburgern. Er war eng befreundet mit Albrecht dem Bären. Zu seinem 60. Geburtstag ging er ins Kloster auf dem Lauterberg und teilte – wie selbstverständlich – noch zu Lebzeiten seine Ämter und Herrschaftsrechte unter seinen fünf Söhnen auf. Zu dieser Zeit war das völlig unünblich.

Er war mit Luitgard von Ravenstein verheiratet und hatte insgesamt 12 Kinder. Er gilt heute als Stammvater des Sächsischen Königshauses und des Fürstenzuges der Wettiner am Dresdner Schloss. Seine Geschichte des Aufstiegs vom armen Grafen zum angesehenen Landesfürsten wurde jahrhundertelang weitergegeben. Er verstarb zwei Monate nach dem Betreten des Klosters auf dem Lauterberg.

Dezember 1156

Aufgrund des Herrschaftsverzichts seines Vaters wurde Dietrich II. (Lausitz) Markgraf der Mark Lausitz mit dem späteren Hauptsitz auf der Burg Landsberg. Unter seiner Herrschaft begann der Landesausbau, insbesondere die Verbesserung von Wegen, Kirchen und Klöstern. Aufgrund einer Vereinbarung mit Kaiser Friedrich I. Barabarossa musste er den Gau Serimunt um 1170 abgeben.

Ihn setzte Kaiser Friedrich I. Barbarossa ein. Dietrich II. war der erste Markgraf der Mark Lausitz, der eine eigene Münzprägestätte besaß. Seine Münzen waren zu damaliger Zeit außerordentlich schön. Er war mit Dobroniega Schiefmund, einer Tochter des polnischen Herzogs Boleslaw III. vermählt.
Er hatte zwei Kinder, der Sohn ließ sein Leben jedoch um 1175 bei einem Turnier – angeblich ein Unfall, seine Tochter Gertrud war Nonne zu Gerbstedt. Am 09.02.1185 verstarb Dietrich II. nach einer längeren Krankheit.

um 1170

Die Lehnsherrschaft über den Gau Serimunt, in dem das Kastell Vulva lag, wurde dem Askanier Bernhard III. vermacht. Der Gau Serimunt wurde demnach aus der Mark Lausitz herausgelöst.
Einigen Quellen zufolge waren die Familien von Konrad dem Großen und Bernhard III. (Sachsen), Herzog von Sachsen, Graf von Askanien und Ballenstedt und Herr zu Bernburg, eng verbunden. Der sächsiche Herzog war der jüngste Sohn Albrechts des Bären und seiner Gattin Sophie von Winzenburg. Er begleitete den Kaiser 1159 auf dessen Italienzug, was zu mehrjährigen Abwesenheiten, aber auch zu festen Freundschaften führte.

Bernhard III. war in erster Ehe mit der dänischen Prinzessin Brigitte, Tochter von König Knut V. von Dänemark, verheiratet. Sie gebar ihm unter anderem Heinrich I., Fürst von Anhalt.
Bernhard verstarb am 09.02.1212 in Bernburg.

Februar 1212

Nach dem Tod von Bernhard III. übernahm im Alter von 42 Jahren Heinrich I., Fürst von Anhalt, die Regentschaft über den Gau Serimunt, zu dem das Kastell Vulva gehörte, wie diese Karte veranschaulicht.

Von Sir Iain – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47029713

Heinrichs I. berühmtester Ministerialer war Eike von Repgow (um 1180 bis nach 1233) aus Reppichau, der auf Bitten des Grafen Hoyer von Falkenstein den Sachsenspiegel verfasste.
Verheiratet war Heinrich I. mit Irmgard, einer Tochter des Landgrafen Hermann I. von Thüringen. Sie gebar ihm 11 Kinder. Heinrich wurde stolze 82 Jahre alt. Der wichtigste Erbe für diese Chronik war mit Sicherheit Siegfried der I., Begründer der Köthener Linie.

1251/1252

Nach dem Tod von Heinrich I. wurde das Erbe unter den Söhnen aufgeteilt. Für heutige Teile des Osternienburger Landes, konkret für unser Wulfen, war Siegfried I. als Erbe gesetzt. Er regierte als Fürst von Anhalt-Köthen im Zeitraum von 1252 bis 1298. Sein Bruder Heinrich II. „der Fette“ regierte Anhalt-Aschersleben und sein Bruder Bernhard I. Anhalt-Bernburg; das wird hier nur der Vollständigkeit halber notiert.

Siegfried I. war mit Katharina Birgersdottir von Schweden verheiratet. Er hatte einen Sohn, Albrecht I., der nach seinem Tod am 25.03.1298 in Köthen die Regentschaft antrat.

1293

In diesem Jahr wurde auf Initiative der askanischen Regenten in Anhalt und des Abtes Konrad von Nienburg in allen anhaltischen Gerichten die bis dahin noch gebräuchliche wendische (slawische) Sprache abgeschafft.

März 1298

Nachdem Fürst Albrecht I. (Anhalt) schon 1298 als erster Askanier in die Köthener Burg einzog, übernahm er direkt nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft über die Gebiete rund um Köthen, auch über das Kastell Vulva und die dazugehörigen Ländereien.

Albrecht I. war zweimal vermählt, mit Liutgart von Holstein, Tochter von Gerhard I. und mit Agnes, Tocher des Markgrafen Konrad von Brandenburg. Er hatte zwei Söhne, Albrecht II. und Waldemar I. und verstarb um 1316.

1316

Nach dem Tod seines Vaters konnte Albrecht II. die Regentschaft noch nicht übernehmen, weil er minderjährig war.
Sein Onkel, Markgraf Waldemar I. von Brandenburg, übernahm daher die Vormundschaft über ihn und seinen Bruder Waldemar I. Später regierten beide Brüder gemeinschaftlich, auch im Kastell Vulva.

Albrecht II. heiratete 1324 Agnes, eine Tochter des Fürsten Wizlaw III. von Rügen. Sie gebar ihm fünf Kinder, einer davon war Johann II., Fürst von Anhalt-Köthen.

1348-1350

Die zwei Jahre des Hochstaplers Woldemar, der sich als brandenburgischer Markgraf ausgab, aber angeblich Jakob Rebock, ein Müllergeselle war, werden in einem gesonderten Beitrag betrachtet.

1362

In diesem Jahr starb Albrecht II., so dass Waldemar I. als Landesherr allein weiter regierte.

1368

Waldemar I. kam bei einer Schlacht gegen Bischof Gerhard von Hildesheim ums Leben. Leider ist wenig Verwertbares über ihn zu finden. Er hatte einen Sohn, Waldemar II., der für zwei Jahre die Regentschaft übernahm.

1370

Nachdem Waldemar II. verstarb, übernahm Johann II. die Regentschaft über Anhalt-Köthen.

1382

Während einer Reise nach Jerusalem starb Johann II. Seine drei Söhne, Waldemar III., Albrecht III. und Siegmund I. regierten zunächst gemeinsam.

1392

Waldemar III. verstarb kinderlos, seine beiden Brüder regierten noch vier Jahre gemeinsam weiter, ehe das Zeitalter der Erbstreitereien, Zersplitterungen und Wiedervereinigungen begann.

995-1395

Das waren die ersten 400 Jahre Geschichte der Geschichte unseres Dorfes. Mehr Informationen aus sicheren Quellen über das „Kastell Vulva“ von 995-1395 waren leider (noch) nicht zu finden, aber bis zum Erscheinen der gesamten Chronik fließt bekanntlich noch einiges Wasser die Elbe hinunter.

Auch wenn ich gut recherchiert und die Infos hier zusammengetragen habe, lassen sich versehentliche Fehler nicht ganz ausschließen. Ich bin Ihnen dankbar für jeden Hinweis per Mail an ortsbm@wulfen.org.

Bildverweise:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChmittelalter#Das_Reich_der_Ottonen
https://de.wikipedia.org/wiki/Askanier#/media/Datei:Map_of_Anhalt_(1259).svg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4d/HRR_10Jh.jpg
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstentum_Anhalt-Dessau#/media/Datei:Anhalt-Dessau-C%C3%B6then.PNG

herangezogene Quellen
aus der Online-Enzyklopädie wikipedia.de:
Tollensanen, Gero, Sorben, Otto II (HRR), Otto III. (HRR), Adelheid von Burgund (HRR), Sächsische Ostmark (mit Karte!), Gau Serimunt, Hidda, Gero (Lausitz), Gau Coledizi, Frieden von Bautzen, Thietmar (Lausitz), Dietrich I. (Lausitz), Dedo I., II., III. (Lausitz), Vratislav II., Heinrich I. (Meißen), Heinrich II. (Meißen), Albrecht I. (Brandenburg), Liste der Markgrafen der Lausitz, Wiprecht von Groitzsch, Konrad I. (Meißen), Dietrich II. (Lausitz), Dietrich der Bedrängte, Friedrich Tuta, Dietrich IV. (Lausitz), Otto IV. (Brandenburg), Askanier, Bernhard III. (Sachsen), Heinrich I. (Anhalt),Siegfried I. + Albrecht I. (Anhalt), Albrecht II. (Anhalt), Falscher Woldemar, Fürstentum Anhalt-Köthen
http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/wettiner/
stadtwikidd.de zu Gertrud von Braunschweig
-Heinrich I. (Markgraf von Meißen und der Lausitz), Heinrich Theodor Flathe, um 1880
-Thietmar von Merseburg, Chronik
-Historische Geographie von Mitteleuropa, Konrad Kretschmer
-Kirchenchronik aus dem 18. Jahrhundert
-„Das Herzogtum Anhalt“ von F. Siebigk aus dem Jahr 1867

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